Eisblumen

Der Frühling ist da und die Schneeschmelze legt die Erde offen wie eine verwundete Wüste. Gefühlseinbruch oder -ausbruch? Noch bin ich mir nicht sicher. 

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Doch auf gepflügtem Boden gedeiht jeder Anfang. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich an fremden Fenstern klebe und versuche die Welt zu durchschauen. Das führt aber zu nichts. Entweder man schmilzt. Oder man wird geblendet. Die einzige Chance ist sich zu lösen und in sein eigenes Eis zu blicken. Und aufzutauen. Aufzugrellen, aufzuhellen für die eigene Wahrheit. Die auch dann noch da ist, wenn die andere längst erloschen ist.

 

 

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